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 [Buch] Deltras und die Legion des Sturms

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Rajk

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BeitragThema: [Buch] Deltras und die Legion des Sturms    Do Sep 19, 2013 9:03 am

Deltras und die Legion des Sturms

(Dieses Buch kann in Sanctum in der Bibliothek der Weisen gefunden werden.)

Anmerkung des Autors:
Deltras' Exekutionsstätte ist heute ein Monument in Asmodae; ein düsterer, abschreckender, aus rauem Fels gehauener Turm in der Wüste. Wir Elyos besitzen kein Mahnmal zu Ehren dieses tapferen Daeva und ehren in stattdessen durch unser Andenken. Ich banne diesen Bericht auf Papier, um die oft widersprüchlichen Erzählungen von jener tragischen Expedition in eine endgültige und wahrige Fassung zu kleiden. Möge Ariel meine Hand führen und meinen Geist erhellen.
Deltras war als treuer und fähiger Daeva bekannt. Schon als Brigadegeneral meldete er sich freiwillig für die gefährlichsten Aufgaben. Er pflegte zu sagen, sein Erfolg in der Schlacht sei nicht seinen Führungsqualitäten, sondern dem Zusammenhalt seiner Legion geschuldet. Einmal weigerte er sich bekanntlich so lange, seine silberne Paraderüstung anzulegen, bis Lord Nezekan es ihm persönlich befahlt.


Im 249. Jahr nach der Katastrophe suchten Erdbeben die Gegend um Verteron heim. Dabei wurde sogar ein Stück von Verteron selbst in den Himmel geschleudert, und aus den Rissen in deisem Felsen drang ein blaues Leuchten. Ein mutiger Daeva begab sich in das blaue Licht und kam kurz darauf zurück, um zu berichten, dass es ien Tor zu einem anderen Reich war.

Es wurde beschlossen, eine Legion auszusenden, um dieses bizarre neue Reich zu erkunden, und die Wahl fiel auf die Sturmlegion.

Die Sturmlegion prägte bald darauf den Namen "Abyss" für diese schier endlose Welt umher schwirrender Überreste, die so völlig anders war als der beruhigende Himmel, den sie gwohnt waren. Unheimliche Klänge hallten aus der Dünsternis wider. Es dauerte nicht lange, bis die Legion auf Kreaturen aus einem längst vergessenen Albtraum stießen - die Balaur.

Die Schlacht gegen die Balaur war unerbittlich. Der Sieg war mit größten Verlusten verbunden. Die blutige und erschöpfte Legion war auf einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Stärke reduziert.

Die Legion stieß auf ein anderes Portal und betrat es in der Annahme, es führe zurück nach Elysea und damit einer wohlverdienten Rast. Als sie auf der anderen Seite ankamen, mussten sie schockiert feststellen, dass sie sich in einer kalten und kargen Wüste befanden, die anders war als alle Orte, die sie je gesehen hatten. Furchterregende Kreaturen erwarteten sie dort - seltsame Lebewesen, groß gewachsen, mit Klauen und Mähnen aus Fell, die ihnen auf den Rücken hinab hingen, aber trotz allem zweifellos menschlich. Die Sturmlegion zog die Waffen und wich nicht zurück, während die Asmodier dasselbe taten, wobei ihre Augen in einem bestialischen Rot erglühten.

Deltras offenbarte sich als Botschafter Elyseas und tat seine friedvollen Absichten kund. Eine Art Anführer trat vor und befahl den Elyos, die Waffen niederzulegen, indem er Deltras in einer fremden Sprache ansprach. Als er sah, dass Deltras ihn nicht verstand, wechselte er zu einem uralten Atreischen Dialekt über, der unter den Daeva noch bekannt war. Bestürrzt stellte Deltras fest, dass es sich bei dem Mann um niemand anderen als den empyrianischen Gebieter Lord Zikel handelte!

Deltras kannte seine Geschichte. Zikel hatte sich Lord Azphel und seinem rücksichtslosen Feldzug angeschlossen und die Zerstörung des Turms der Ewigkeit verschuldet. Als sein Gegenüber sich als also als legendärer Wahnsinniger entpuppte, wusste Deltras, dass es sinnlos war, mit den grimmigen Asmodiern zu verhandeln.

Deltras führte den ersten Streich aus. Blitzschnell zog er seine Axt und hieb mit göttlicher Wut auf Zikel ein. Doch nicht einmal der große Deltras konnte es mit einem empyrianischen Gebieter aufnehmen, und Zikel antwortete mit einem Blitzschlag brennender Energie, der Deltras' Rüstung durchdrang und ihn sofort zu Boden warf. Als der Rest der Sturmlegion Zikels* erkennen musste, dass Lord Zikel unbesiegbar war, zogen sie sich zurück. Doch das Portal hatte sich bereits hinter ihnen geschlossen, und die Asmodier fielen über sie her wie eine Horde ausgehungerter Zaif.

Nur zehn Männer entkamen dem Blutbad, und nur wiederum zwei von ihnen gelangten nach Elysea zurück. Diese beiden, Triton und Akarios, begaben sich so schnell nach Sanctum, wie ihre blutigen Flügel es zuließen. Nach einer Verbeugung vor Lady Ariel erstatteten sie Bericht: Die anderen empyrianischen Gebieter hatten überlebt, und ihre Anhänger folgten nun dem Pfad der Dunkelheit. Lady Ariel fiel in tiefe Trauer. Die Balaur, die Shedimgebieter - sämtliche früheren Feinde und Tragödien Elyseas waren an diesem einen Tag wieder in ihr Leben getreten.

Wir dürfen das Massaker der Sturmlegion nie vergessen. Die Asmodier sind ein teuflisches Volk, und sie wiederholen ihre Grausamkeit, so oft sich Gelegenheit dazu bietet. Aus diesem Grund müssen wir Lady Ariels reinigendes Licht auf die andere Hälfte Atreias richten und diese Schatten für immer aus unserer Welt verbannen.

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Albert Einstein:
"Ich fürchte den Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein."
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