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 [Buch] Der Abyss - So nah und doch so fern

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Rajk

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BeitragThema: [Buch] Der Abyss - So nah und doch so fern   Do Sep 19, 2013 8:58 am

Der Abyss - So nah und doch so fern

(Dieses Buch kann in Sanctum in der Bibliothek der Weisen gefunden werden.)

Einst war der Abyss ein verfluchter Ort, an dem nur Monster und Geister zu Hause waren. Heute dient er uns zur Gewinnung wertvoller Rohstoffe und als Schauplatz unseres Kriegs gegen Asmodae und die Balaur.

Diese Studie soll eine knappe Einführung in den Abyss bieten und richtet sich vor allem an neu aufgestiegene Daeva, die mit der Fremdheit dieses zerbrochenen Landes zurechtkommen müssen.

Obwohl die ersten Abyss-Tore in Elysea bekanntlich in Verteron entdeckt wurden, gab es bereits im Vorjahr Berichte über das Verschwinden von Menschen und seltsame Lichter am Himmel.

Eine Zeitlang öffneten und schlossen Abyss-Tore sich unwillkürlich in Elyseas Randgebieten, begleitet von in die Höhe steigenden Fragmenten des Turms der Ewigkeit, die oft selbst zu Abyss-Toren wurden. Dieses Phänomen stabilisierte sich jedoch nahezu völlig, als größere und dauerhaftere Abyss-Tore zu erscheinen begannen.

Die tragische Geschichte der ersten Expedition der Sturmlegion in den Abyss ist allgemein bekannt, weshalb ich sie an dieser Stelle nicht zu wiederholen gedenke. Die Erzählungen der überlebenden ließen in Sanctum kein Zweifel daran, dass der Abyss eine Bedrohung darstellte. In der Umgebung des Verteron-Tors wurden mehrere Legionen zur Wache stationiert, während eine größere Expeditions-Streitkraft zusammengestellt wurde, um das neue Reich zu erkunden.

Die ersten Expeditionstruppen gingen äußerst vorsichtig vor, denn sie wussten, was Deltras widerfahren war. Sobald sie sich vergewissert hatten, dass jegliche Gefahr im Abyss von starken, kämpferischen Daeva überwunden werden konnte, machten sie sich daran, eine Festung im Abyss zu errichten - den Teminon-Landeplatz.

Dank dieses ersten Stützpunkts konnten gewagtere Abyss-Expeditionen unternommen werden, die in die Tiefen dieser feindlichen Einöde vordrangen. Seltsame Erscheinungen - ätherische Auroren, Miniatur-Sonnen und verschlungene Streifen reinen Äthers - durchzogen den Himmel.

Obwohl diese Expeditionen oft zu kurzen Scharmützeln mit ihren asmodischen Widersachern führten, stellten diese Schlachten selten mehr als eine schwelende Auseinandersetzung dar. Die Balaur waren die größere Bedrohung, da sie bereits nahezu drei Jahrhunderte lang Position gefestigt hatten.

Die Shugo ließen sich den Zutritt zum Abyss nicht verwehren, und mit ihnen kamen die Verlockungen des schnellen Profits. Shugo-Prospektoren entdeckten ganze Inseln aus wertvollen neuen Metallen sowie eine Fülle anderer wertvoller Materialien. Sanctum sandte ermutigt neue Legionen aus, die nach Rohstoffen suchten, um den anhaltenden Feldzug gegen die Balaur zu finanzieren.

Erst zu diesem Zeitpunkt entbrannte der direkte Konflikt zwischen Elyos und Asmodiern im Abyss. Die erste wahre Schlacht zwischen den beiden Seiten wurde um eine von Goldadern durchzogene Insel ausgetragen. Das Massaker der Sturmlegion gilt gemeinhin als der Beginn des Abyss-Krieges, doch der wahre Beginn war diese Goldinsel-Schlacht.

Die Aggression der Balaur verkomplizierte den Abyss-Krieg natürlich. Dies Asmodier waren als Gegner furchterregend genug, doch die zahlenmäßig überlegenen Balaur-Streitkräfte verbreiteten Angst und Schrecken jenseits aller Vorstellungskraft.

Sowohl die Elyos als auch die Asmodier lernten die Dredgion-Schlachtschiffe der Balaur zu fürchten, die schlicht uneinnehmbar schienen und in der Lage waren, ganze Legionen zu vernichten. Mit drei kriegsführenden Parteien hatte der Abyss-Krieg eine brutale Pattsituation erreicht.

Vaziel, der empyrianische Gebieter der Freiheit, reiste inkognito in den Abyss, um ein Ende der Pattsituation herbeizuführen. Auf einer abgelegenen Insel traf er eine Frau, die behauptete, Artefaktschützerin gewesen und von Aion zum Orakel berufen geworden zu sein. Sie warnte ihn, dass aus dem zerbrochenen Turm der Ewigkeit Äther in den Abyss sickerte und Artreia die Lebensenergie entzog.

Diese Nachricht verblüffte die empyrianischen Gebieter. Sie beschlossen, sie geheim zu halten, um eine Panik unter der elysischen Bevölkerung zu vermeiden. Doch schon bald erfuhren asmodische Spione davon, wodurch Lady Ariel zu einer Stellungnahme gezwungen wurde. Der Abyss-Krieg trat so in eine neue Phase; es ging nicht mehr nur um ideologisch unversöhnliche Ansichten - das Leben ganz Atreias stand auf dem Spiel.

Viele junge Daeva suchen heutzutage Ruhm im Abyss zu erlangen, sei es im Kampf gegen die Balaur oder die Asmodier. Doch es gibt noch andere Gefahren, die berücksichtigt werden müssen.

Bei einem so weit von jeglichen Obelisken entfernten Aufenthalt besteht die akute Gefahr der Auslöschung - ein Tod, der selbst für Daeva endgültig ist. Einige bedauernswerte Seelen werden nicht restlos ausgelöscht, sondern von den umgebenden Ätherströmen des Abyss einverleibt und zur ewigen Existenz als tragische Geister verdammt. Weise Daeva bewegen sich in Legionen durch den Abyss und tragen zur Sicherheit Kisks bei sich.

Die Balaur stellen nicht nur die größte Gefahr im Abyss dar, sondern auch das größte Rätsel. Wie die Elyos und die Asmodier sind sie nicht im Abyss zu Hause, sondern kommen aus einer anderen Welt. Bislang jedoch hat niemand ein Tor zu dieser Welt gesehen. Vielleicht sind sie sehr selten, oder die Balaur können beliebig Tore entstehen lassen und bereiten sich auf eine breit angelegte Offensive vor.

Falls Ihr je in den Abyss gelangen solltet, könnt Ihr vielleicht Antworten auf diese Rätsel finden.

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Albert Einstein:
"Ich fürchte den Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein."
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