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 [Buch] Privilegien eines Daeva

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Rajk

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BeitragThema: [Buch] Privilegien eines Daeva    Do Sep 19, 2013 7:21 am

Privilegien eines Daeva

(dieses Buch findet man in der Dionysia-Taverne in Sanctum)

Jeder weiß, was der althergebrachte Ausdruck "das Recht eines Daeva" bedeutet: Daeva genießen Privilegien, die normalen Sterblichen vorenthalten sind, durch Aions Segen wie durch das gesellschaftliche Gefüge.Und dennoch scheint es, als haben die meisten Daeva vergessen, was dies einst bedeutete: Dass Daeva die allgemeine Moral hochhalten, indem sie ihr persönliches Wohl dem Wohl Atreias opfern.

In diesem Buch habe ich gewisse Fälle dokumentiert, in denen Daeva ihre Privilegien missrauchen, ohne auf sterbliche Leben Rücksicht zu nehmen.Wenn die offiziellen Stellen es auch vorzögen, wenn diese Fakten verschwiegen würden, bin ich doch der Ansicht, dass es die Pflicht eines jeden Bürgers ist, die Daeva daran zu erinnern, was "das Recht eines Daeva" wirklich bedeutet.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde ein tragischer Fall aus Eltnen berichtet. Der Verlobte einer jungen Frau stieg auf und beschloss, die Verlobung zu lösen.
Völlig außer sich vor Kummer und Schande stürzte sich die arme Frau von einer Klippe. Was diesen Fall noch tragischer macht, war, dass sie sich im Endstation einer Schwangerschaft befand.
Das Grausamste an dem Fall war jedoch nicht der Tod der armen Frau, sondern die Reaktion der Daeva.
Sie kreideten der Frau NAivität an. Wie könne sie erwarten, dass ein Daeva an seine Verhältnisse mit Sterblichen gekettet bleibe?
Und das sind die Daeva, die uns beschützen sollen?

Überall in Elysea entstehen mehr und mehr dieser so genannten "Ausbildungszentren für den Aufstieg", die damit werben, dass ihre Studenten durch ein Programm aus Gebet und körperlicher Ertüchtigung den Aufstieg lehren können.
Menschen jeden Alters zahlen schamlos hohe Kursgebührenin der Hoffnung auf Macht und Unsterblichkeit, doch alles, was sie dafür bekommen, ist Überanstrengung gepaart mit motivierenden Vorträgen.
Schuld an der Verbreitung dieser Zentren sind nicht die Menschen, die zu ihnen strömen, sondern die empyrianischen Gebieter, die diese Verkäufer falscher Hoffnungen gewähren lassen.
Dies tun sie lediglich für den unwahrscheinlichen Fall, dass einer von ihnen tatsächlich eine funktionierende Methode für den Aufstieg findet, um Massen von Daeva für den Abyss-Krieg zu produzieren.

Einige von Euch erinnern sich vielleicht an den kürzlich in Sanctum bekannt gewordenen Skandal um einen angesehen Hohepriester. Die Sache wurde unter den Teppich gekehrt, doch nach und nach kam die Wahrheit Stück für Stück ans Licht.
Dieser ehrenwerte Hohepriester hatte offenbar seine Stellung missbraucht, indem er für heilige Riten Geld verlangt hatte, wobei er behauptete, er kenne besondere Wege, um Aions Gunst zu erlangen. Viele neu aufgestiegene Daeva ließen sich von seiner hohen Stellung blenden und gingen auf sein Angebot ein.
Vor Gericht schämze er sich nicht, zu seiner Verteidigung auszusagen, er brauche das Geld, um ein Leben zu führen, das eines Daeva würdig sei.

Der vielleicht beunruhigenste Aspekt der Daeva-Gesellschaft sind die Anhänger der Segregationsbewegung. Diese anti-menschliche Bewegung beruft sich auf zwei Argumente:
Erstens, dass Daeva und Menschen getrennte Wohn-und Ausbildungsstätten brauchen, weil sie unterschiedliche Leben führen, und zweitens, dass Menschen von Daeva ferngehalten werden müssen, weil sie Krankheiten übertragen und sich an kriminellen Aktivitäten beteiligen.
Obwohl diese Argumente für jeden, der über menschliches Mitgefühl verfügt, völlig absurd anmuten, behaupten ihre Befürworter steif und fest, dass Menschen es nicht würdig seien unter Daeva zu leben.
In der Vergangenheit zählten mehrere hochrangige Daeva in Sanctum zu den Befürwortern der Segregation.
Obwohl die Bewegung ihre lautstärksten Anhänger verloren hat, haben bestimmte Quellen mir berichtet, dass die Bewegung insgeheim weiterbesteht.

Jede halbwegs gebildete Person wird kaum überrascht seinzu erfahren, dass persönliches Talent für den Erfolg weit weniger wichtig ist als eine einflussreiche Familie.
Das gilt auch unter den DAeva, und sogar unter den Asmodiern. In Pandämonium leben sämtliche einflussreichen Daeva-Familien im Vanahal-Bezirk.
Während viele Asmodier noch immer in Armut leben, gehen in Vanahal die glitzernden Lichter niemals aus, und die süße Musik verklingt nie.
Daeva Familien haben im Verlauf ihres unsterblichen Lebens enorme Reichtümer angehäuft, und ihr Netz von Beziehungen erstreckt sich über ganz Elysea.
Sie glauben, als Daeva stünden sie über dem Gesetz und könnten sich dank ihrer Stellungeiner Bestrafung entziehen, während jeder, der sich mit ihnen anlegt, mit dem höchsten gesetzlichen Strafmaß zu rechnen hat.
Auch wenn die Balaur hier einfallen und das Ätherfeld versagt, werden diese DAeva noch ihre dekadenten Bankette feiern und exquisite Liköre trinken.

Ich teile Euch, geneigte/r Leser/in, eine erschreckende Tatsache mit: IN zehn Jahren werden zum ersten Mal in der Geschichte Elyseas mehr DAeva als Menschen am Leben sein.
Wie ich dargelegt habe, haben einige Daeva ihre Pflichten vernachlässigt und kein Interesse am Wohlbefinden ihrer ehemaligen Schützlinge bekundet.
Wir Sterblichen werden zu einer vom Aussterben bedrohten, unterpriviligierten Klasse, die man entweder bemitleidet oder ganz ignoriert.

Doch ist nicht alles hoffnungslos! Es gibt einen Mann, der versucht, was nötig ist, um Atreia eine glanzvolle Zukunft zu sichern. Dieser Mann heißt Lephar.
Wenn ihr glaubt, dass Elysea sich auf dem Pfad der Korruption befindet, oder falls ihr an der Unfehlbarkeit der empyrianischen Gebieter zweifelt, stehen die Türen der Lepharisten Euch jederzeit offen.
Sie nehmen Euch in ihre Gemeinschaft auf, ganz gleich, ob ihr sterblich oder Daeva seid, und gemeinsam werden wir für eine harmonische Zukunft kämpfen, in der die Sterblichen und die unsterblichen friedvoll koexistieren.

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Albert Einstein:
"Ich fürchte den Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit überholt. Die Welt wird dann eine Generation von Idioten sein."
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