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 [Buch] Ruhmreiches Impetusium

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Shearyen
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BeitragThema: [Buch] Ruhmreiches Impetusium   Do Sep 19, 2013 3:11 am

Dieses Buch kann in Pandämonium im Tempel des Wissens gefunden werden.


Vorwort

Dies ist die Geschichte des Impetusiums, des großen Kolosseums der Daeva, von seiner Erbauung bis zu seinem Verfall zu Ruinen.

Wenn der geneigte Leser die prunkvollen Ruinen des Impetusiums gesehen und sich gefragt hat, was es mit diesen gigantischen, umgestürzten Säulen auf sich hat, dann sei ihm geraten, weiterzulesen.

Dieser Bescheidene Band ist Shaga und den unzähligen namenlosen Helden des Impetusiums respektvoll gewidmet.


Die Blüte des Schwertkampfes

Kurz nach der Katastrophe beschlossen die fünf empyrianischen Gebieter, die mit dem Wiederaufbau Atreias beschäftigt waren und das schmerzliche Vermächtnis der Katastrophe zu lindern versuchten, alle verbleibenden Verbündeten der Balaur zu vernichten. Viele waren bereits aus dem Ätherfeld vertrieben worden. Die Schwarzklauen-Mau, die Bluthunder der Balaur, hatten jedoch in Altgard nach wie vor Macht.

Mehrere renommierte Legionen wurden entsandt, um den Stamm der Mau in seiner Schranken zu weisen. Sie schlugen südlich des Altgard-Eissees ihr Lager auf.

Um sich auf den Kampf gegen die Mau vorzubereiten, traten die Legionen gegeneinander an, um ihre Fertigkeiten zu schärfen und die Moral zu heben. Diese kameradschaftlichen Übungskämpfe waren die Grundlage des Impetusiums.


Der Bau des Impetusiums

Nachdem die Asmodier siegreich aus dem Kampf über die Mau hervorgegangen waren, verkündeten die fünf Shedimgebieter, dass auf dem Boden, auf dem die Legionen ihr Lager aufgeschlagen hatten, eine permanente Arena in Altgard errichtet werden sollte. Sie waren der Meinung, dass aller tapferen asmodischen Krieger von solchen Übungen im Duellkampf profitieren würden.

Meisterhandwerker, Architekten und viele berühmte Daeva aus jener Zeit waren an dem Bau beteiligt, sodass die Errichtung schnell vonstatten ging. Sogar an den Ruinen sind die Umrisse seines epischen klassischen Stils noch erkennbar.

In der Arena erfreute sich der Schwertkampf schnell großer Beliebtheit. Es wurden Duelle abgehalten, um jemandes Ehre zu verteidigen, zur Entspannung, gegen Bargeld, ja selbst, um Ehestreitigkeiten zu schlichten. Daeva von überall her strömten in die Arena, um gegeneinander anzutreten. Wenn das Impetusium - vor dem Hintergrund der gesamten Geschichte Atreias betrachtet - auch nur für einige wenige glorreiche Momente Bestand hatte, brachte es jedoch in jener Zeit zahlreiche Helden hervor.


Shaga, die Legende es Impetusiums

Wer sich jemals mit der Geschichte des Impetusiums befasst hat, wird den Namen Shaga sofort erkennen. Shaga tauchte aus dem Nichts in der Arena auf und wurde zum legendären Helden.

Sein schwarzer Helm, die schwarze Rüstung und eine einzelne rote Feder auf der Brustpanzerung waren unverwechselbar, und unter all den Kämpfern des Impetusiums gab es nicht einen, der ihm ebenbürtig war. Die Ringpoeten beschrieben ihn als jemanden, der sich mit der Leichtigkeit einer Apfelblüte in der Brise bewegte und mit der Heftigkeit eines Sommergewitters auf seine Feinde herniederging.

Shagas legendärer Ruf beschränkte sich jedoch nicht auf die Arena. Er war ein echter Wanderheld, der immer dort auftauchte, wo Hilfe vonnöten war. Er sprach nie und schenkte allen, die ihm begegneten, seinen sanften Blick. Viele Frauen, die durch sein Visier in seine mysteriösen Augen blickten, verfielen ihm hoffnungslos. Erst lange Zeit später kam eine erstaunliche Tatsache über Shaga ans Tageslicht: In Wirklichkeit war er kein Mann sondern eine Frau.


Die Pracht von Ur-Altgard

Manche Daeva erinnern sich noch an die Zeit, als das Impetusium ein Schauplatz von Schwertkampfwettbewerben war. "Es war nicht die schmutzige Einöde von heute", sagen sie mit leuchtenden Augen, "sondern ein Ort unvorstellbaren Wohlstands."

Das Impetusium wimmelte nur so von begabten Daeva, gespannten Menschen, die gekommen waren, um zu gaffen und Händlern, die alles feilboten, was das Herz begehrte. Jeder Tag war wie eine Feiertag. Exotische Gerichte, die am Straßenrand zubereitet wurden, ließen den Leuten das Wasser im Munde zusammenlaufen und an jeder Ecke sammelten sich Gruppen aufgeregt schnatternder Zuschauer.

Natürlich kam es gelgentlich zum Aufruhr, doch jeder Disput wurde schnell beigelegt. Schlägereien auf der Straße wurden als Verunglimpung der Veranstaltung und der Daeva betrachtet, die viel Schweiß in ihr Training investiert und alles gegeben hatten, um an dem Wettbewerb teilzunehmen.


Der Niedergang des Impetusiums

Jene friedlichen und fröhlichen Tage, an denen das Impetusium florierte, währten nicht lange. Die Entdeckung Elyseas kennzeichnete das Ende des Friedens, und die Schedimgebieter beriefen alle asmodischen Daeva zum Kampf im Krieg um die Abyss.

Da die Bedeutung Altgards als Veranstaltungsort verloren war, wurde das Impetusium geschlossen. Obschon einige Daeva protestierten, war der Mehrheit klar, dass die finsteren Wolken des Krieges ihre Schatten auf die große Arena geworfen hatten. Die Zeit der Schaukämpfe war vorüber, jetzt herrschte Krieg.


Nachwort

Als ich dieses Buch gerade beendet hatte, erhielt ich gute Neuigkeiten aus Pandämonium. Im Gedenken an die stolze Geschichte Asmodaes haben die fünf Shedimgebieter ihren Wunsch geäußert, die ehemalige Pracht des Impetusiums wiedererstehen zu lassen!

In nicht allzu ferner Zukunft könnte der Himmel erneut vom Klang gekreuzter Klingen widerhallen, und wir könnten tapferen Daeva im Wettstreit um Ruhm und Ehre erleben, so wie es einst zu Shagas Zeit war.

Möge dieser Tag bald anbrechen.


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This world is filled with sorrow.
To cut the chain of destiny there ist only annihilation.
That is why it has become my wish and that is why I abandoned my own wings of hope for the future.
Because a world filled with the sorrow of betrayel, does not deserve a future filled with hope.
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