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 [Buch] Tagebuch eines Abenteurers

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Shearyen
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BeitragThema: [Buch] Tagebuch eines Abenteurers   Do Sep 19, 2013 3:04 am

Dieses Buch kann in Pandämonium im Tempel des Wissens gefunden werden.


Ahm. d. Hrsg.: Hild, ein Daeva von Raum und Zeit, verschwand im Abyss, bevor er seine bahnbrechende Erforschung dieses Gebietes endgültig abschließen konnte. Dieser Band enthält seine letzten Tagebucheintragungen, die nach Monat, Woche und Tag der Expedition datiert sind.


Dank der Anstrengungen und Opfer etlicher mutiger Archonten wissen wir mittlerweile mehr über den Abyss als zu Hilds Zeiten bekannt war. Trotzdem besitzen Hilds Aufzeichnungen auch heute noch Relevanz und sind für uns von großem Wert.

Sie legen Zeugnis über den Mut jener ab, die zum Wohl von Asmodae in dieses unbekannte Gebiet vordrangen. Während Ihr also diese Seiten in bequemer und sicherer Umgebung in Euren Händen haltet, gedenkt Hilds, seiner Kameraden und der Torturen, denen sie sich unterzogen haben.


1-2-4

Seit wann wütet dieser Krieg schon? Ich kann mich nicht entsinnen ... zu viel ist vorgefallen. Wie sind umgeben von Elyos, die "Rache, Rache für Deltras" brüllen, wo wir uns noch immer von der Entdeckung Elyseas erholen.

Nur eine Handvoll von uns überlebte die erste Expedition ... und nun befinden wir uns plötzlich mitten in einem Krieg. Wie es mit unserer Forschungsarbeit weitergehen soll, weiß ich nicht. Dieser Ort spottet jeder Vorhersage.

Dieses gesamte Reich übersteigt jegliches Vorstellungsvermögen. Wenn wir es nicht mit Wissen bewaffnet beschreiten können, werden wir stattdessen Mut einsetzen. Wir sind Asmodier. Wir beugen uns niemandem und lachen jeder Bedrohung ins Gesicht.


1-3-5

Der Ätherfluss ist heute ungewöhnlich instabil. Wir wissen alle aus Erfahrung, dass eine Erkundung unter diesen Umständen zu gefährlich ist. Deshalb haben wir entschieden, uns einen Tag Aufschub zu gewähren.

Die unerwartete Pause hat unsere Moral gehoben. Viele Archonten schreiben Briefe an ihre Familien und ich erinnere mich plötzlich an den Tag, an dem wir die Öffnung entdeckten ... das Tor zu der anderen Dimension, die wir später Abyss nennen sollten.

Mengen versammelten sich, um uns reden zu hören, und diskutierten aufgeregt über die neuen Möglichkeiten. Doch einige der älteren Daeva - jene, die sich an die Katastrophe erinnerten - waren beunruhigt. Ich frage mich jetzt ... ob sie, mit ihrer vollständig ausgebildeten Kräften, eine Bedrohung spürten, die dem Rest von uns entgangen war?


2-1-2

Mir gehen diese Gedanken nicht mehr aus dem Kopf. Die ersten Daeva, die das Tor durchschritten, wurden oft hier eingeschlossen und krepierten jämmerlich. Wird das auch mein Schicksal sein?

Noch bin ich am Leben, aber hier gibt es keinen Obelisken, keine Möglichkeit, dem Tod zu entrinnen. Pandämonium arbeitet an dem "Kisk" und die anderen wollen natürlich mehr davon hören. Niemand hier will als Feigling betrachtet werden, deshalb sprechen wir kaum darüber.
Anm. d. Hrsg.: Diese frühen Experimente zu Hilds Zeiten scheiterten kläglich. Der Kisk wurde erst lange nach dem Ausbruch des elysisch-asmodischen Krieges perfektioniert.


2-3-2

Heute haben wir einen wunderbaren Ort entdeckt. Es ist eine Insel im leeren Raum, mit Bäumen, offenen Feldern und Süßwasser im Überfluss. Ein Fragment des alten Atreia, und in der Mitte des Ganzen ein Objekt von starker ätherischer Energie!

Wenn man sich ihm nähert, gibt es einen tiefen Ton von sich, wie von einem Gong tief unter der Erde. Warum haben wir noch nie zuvor dergleichen gesehen? Diese Entdeckung hat mich unsäglich erregt. Seit Beginn des Krieges haben wir kaum Fortschritte gemacht. Ich habe die Legion gebeten, den Gegenstand im Namen des Asmodischen Volkes zu beanspruchen.
Anm. d. Hrsg: Die Beschreibung des Ortes passt auf das Gebiet um den Asteria-See. Wir wissen mittlerweile, dass es sich bei dem mysteriösen Objekt um ein Artefakt handelt.


3-1-1

Unsere Expedition wurde vorzeitig abgebrochen. Vor ein paar Minuten erreichte uns ein Bote mit einem Bericht von Archonten, die unterwegs zurück zur Festung sind, nachdem ihnen eine seltsame Kreatur begegnet ist, die wohl sehr einem Balaur ähnelte.

Das ist nicht das erste Mal, dass wir von einer Expedition zurück beordert wurden, aber irgendwas mutet hier äußert seltsam an. Könnten diese Kreaturen tatsächlich mit den Balaur verwandt sein? Die anderen sind dabei zu packen, und obwohl niemand es aussprechen will, ist die Stimmung hier sehr gedrückt.
Anm. d. Hrsg.: Die unbekannten Kreaturen sollten sich später als Draconeuten herausstellen, eine Unterart der Balaur.


7-3-6

Es sind Monate vergangen, seit unsere Forschungen ausgesetzt wurden, und endlich gibt es Hoffnung, dass unsere Expedition fortgesetzt werden kann. Unsere Archonten schlagen die Elyos scharenweise zurück, und heute haben wir offiziell erfahren, dass wir unser Studien wieder aufnehmen können.

Uns erwarten Entbehrungen und Not, doch wir sind guter Dinge, denn das ist unsere Bestimmung. Ich habe die Köche gebeten, heute Abend ein ganz besonderes Mal zuzubereiten, da es das letzte sein könnte, dass wir für lange Zeit zusammen einnehmen werden.

Marchutan, der Gebieter des Schicksals, hat verfügt, dass wir Männer und Frauen des Wortes, nicht der Taten, sein sollen. Da wir einmal mehr ins Ungewisse ziehen, setze ich mein gesamtes Vertrauen in seine Entscheidung und akzeptiere freudig die Prüfungen, die er für uns gewählt hat.

________________________________________________________

This world is filled with sorrow.
To cut the chain of destiny there ist only annihilation.
That is why it has become my wish and that is why I abandoned my own wings of hope for the future.
Because a world filled with the sorrow of betrayel, does not deserve a future filled with hope.
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